Freunde der Citadelle Petersberg zu Erfurt e.V.

Im Jahre 1665 erfolgte die Grundsteinlegung der Citadelle Petersberg.

In verschiedenen Ausbauphasen wurde der Petersberg zu einer in der Europäischen Union
einzigartigen barocken Festungsanlage ausgebaut.

Unser Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Führungen, Informationen und Veranstaltungen
rund um den Petersberg anzubieten.

Informationen dazu finden Sie auf den folgenden Seiten.

Lageplan Erfurt mit Befestigungen - Autor Robert Huth (1872-1932). Alle Rechte beim Stadtarchiv Erfurt.

Unsere Vereinsfahrt vom 04. – 06. September 2020

nach Magdeburg. Auf dem Bild sehen Sie die Vereinsmitglieder vor dem Kavalier V Ravelin II.

Aktuelles

Treffen während der der Bundesgartenschau 2021 am 10. Oktober 2021

Während des Laufes der Bundesgartenschau 2021 unterhielt unser Verein einen Informationsstand auf dem Petersberg.

Trotz der erheblichen Erschwernisse durch die Corona-Maßnahmen gelang es uns, unseren Stand täglich zu besetzen. Das Interesse der Besucher war sehr hoch. Insbesondere zu der Frage der Entstehung der Zitadelle und der Peterskirche konnten wir zahlreiche Fragen beantworten.

Zum Abschluss der Bundesgartenschau am 10.10.2021 trafen sich die im Rahmen der BUGA engagierten Mitglieder an unserem Informationsstand und zu dem Gruppenbild

Der Verein Freunde der Citadelle Petersberg e. V.
fordert von der Stadt Erfurt und dem Land Thüringen
ein Konzept für den Petersberg nach der Bundesgartenschau

Für die Zeit nach dem Abschluss der Bundesgartenschau muss dringend ein Entwicklungskonzept für den gesamten Petersberg erstellt werden. Dazu unterbreitet der Freunde der Citadelle Petersberg e.V. folgende Vorschläge:

 Zentraler Bestandteil dieser Konzeption soll die weitere Restaurierung und die künftige Nutzung der Defensionskaserne und der Peterskirche, unabhängig von den Eigentumsverhältnissen, darstellen.

Hauptbestandteil der künftigen Nutzung der Defensionskaserne sollte ein „Museum für Thüringer Geschichte“ bilden.

In diesem Thüringer Geschichtsmuseum sollen die Wurzeln des Landes Thüringen und die geschichtliche Entwicklung in den Regionen bis zur Entstehung des Freistaates dargestellt werden.

Lediglich ein Umzug von Erfurter Museen aus der Altstadt auf den Petersberg würde zwar den Petersberg stärken, aber die Innenstadt gleichzeitig schwächen und somit keinen Mehrwert für die Stadt erbringen. Damit kann es auch den Anspruch an ein zentrales Museum des Landes Thüringen nicht erfüllen.

Ein Schwerpunkt des „Museums für Thüringer Geschichte“ sollte die herausgehobene Bedeutung

  • des Petersklosters als Ort deutscher und europäischer Staats- und Kulturgeschichte und
  • der Zitadelle als eine barocke Festung von europäischem Rang

in Verbindung mit der Erfurter Stadtgeschichte sein.

Durch hochwertige originale Ausstellungsstücke und unter Einbeziehung moderner Gestaltungselemente soll ein Geschichtsmuseum von hoher Qualität entstehen, das zu einem zusätzlichen Anziehungspunkt für Thüringen und Erfurt wird. Durch die bewusste Einbindung aller Thüringer Regionen kann dieses Museum eine verbindende und identitätsstiftende Funktion für das gesamte Land bekommen.

Die Peterskirche wird nach ihrer vorgesehenen Renovierung bereits als Baudenkmal eine herausragende Bedeutung haben. In ihr könnten die Baugeschichte der Kirche, die Klostergeschichte und die in der Kirche stattgefundenen historischen Ereignisse dargestellt werden.  

Das Gesamtkonzept für den Petersberg muss aber, um tragfähig zu sein, den gesamten Bereich des Peterberges und die vorhandenen und denkbaren weiteren Nutzungen umfassen, also auch das Friedenspulvermagazin, die Kriegspulvermagazine, die Ausstellung im Kommandantenhaus und die Bastionen umfassen. Dabei sind auch die gastronomischen Nutzungen zu berücksichtigen